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Schlagwort: Kerpen

Führung wirksam gestalten. Gute Führung wird nur dann wirksam, wenn Persönlichkeit, Führungsverständnis, Führungskultur und Führungsarchitektur zusammen passen

Wie kann Führung wirksam werden? 6 Schritte zu Ihrem Führungsmodell

Führung ist nicht nur durch die Führungspersönlichkeit wirksam

Die beste Führungskraft kann dennoch schlechte Ergebnisse liefern, wenn sie in einem System arbeitet, dass keine gute Führung zulässt.

Gerade in Seminaren und Coachings in Krankenhäusern höre ich immer wieder von Führungskräften, dass Mitarbeitende aus anderen Abteilungen in ihren Bereich wechseln wollten.

Gleichzeitig saßen Mitarbeitend  in Coachings oder Seminaren vor mir und fragten:

„Wie komme ich aus meiner Abteilung heraus und in einen anderen Bereich?“

Der ausschlaggebende Grund war nicht immer das Fachgebiet. Häufig war es die Führung selbst.

Auszubildende, Studierende, interne Mitarbeitende oder Bewerber bevorzugten bestimmte Arbeitsbereiche, weil sie gehört oder selbst erlebt hatten, dass dort anders geführt wurde. Verlässlicher. Klarer. Zugewandter. Mit mehr Vertrauen und weniger Willkür.

Formal arbeiteten diese Menschen im selben Krankenhaus. Im Alltag begegneten ihnen jedoch völlig unterschiedliche Führungsrealitäten.

Das ist kein reines Krankenhausphänomen. Auch in anderen Organisationen hängt die erlebte Arbeitskultur häufig stark davon ab, in welcher Abteilung man landet und welcher Führungskraft man zugeordnet ist.

Mitarbeitende erleben nicht das Führungsverständnis, das auf der Website oder in einer Broschüre steht.

Sie erleben, wie ihre konkrete Führungskraft mit ihnen umgeht, wie sie Entscheidungen trifft, wie sie auf Fehler reagiert und ob ihre Aussagen verlässlich sind.

Unterschiede zwischen Führungskräften wird es immer geben. Menschen führen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Erfahrungen und Stärken.

Das ist sogar gewünscht, denn nur so kann Diversität ihre Wirkung entfalten.

Problematisch wird es jedoch, wenn nicht nur der persönliche Stil variiert, sondern die grundlegenden Vorstellungen davon, was Führung eigentlich bedeutet.

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Mitarbeiter, die Verantwortung übernehmen fallen nicht vom Himmel.

Warum Verantwortung immer wieder zur Führung zurückkehrt

Verantwortung übernehmen beginnt erst nach der Übertragung

In Organisationen werden täglich Aufgaben verteilt, Zuständigkeiten festgelegt und Entscheidungen delegiert. Für Führungskräfte gehört das zum Alltag.

Und trotzdem erleben viele Geschäftsführer, Bereichsleiter und Teamleiter immer wieder dasselbe:

Sie müssen sich erneut in Vorgänge einschalten, von denen sie dachten, dass sie längst geklärt seien.

Entscheidungen werden nach oben zurückgegeben. Mitarbeitende fragen nach einer Einschätzung, bitten um Rat oder möchten sich absichern. Manchmal bleibt eine notwendige Entscheidung auch einfach liegen, bis die Führungskraft selbst aktiv wird.

Irgendwann taucht der Gedanke auf:

Warum muss ich mich eigentlich schon wieder darum kümmern? Warum übernimmt hier kaum jemand Verantwortung? Und sind das überhaupt die richtigen Personen, denen wir diese Verantwortung übertragen haben?

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Kosten durch innere Kündigung für Unternehmen

Innere Kündigungen stoppen: Was Führungskräfte, HR und Geschäftsleitung jetzt tun können

Die innere Kündigung: Ein stiller, aber spürbarer Trend breitet sich in vielen Unternehmen aus: Mitarbeitende sind zwar noch körperlich anwesend, doch geistig längst zurückgezogen. Sie erfüllen ihre Aufgaben nur noch im Mindestmaß, vermeiden jede Extrameile und ziehen sich Schritt für Schritt aus der gemeinsamen Verantwortung zurück. Für Führungskräfte und Geschäftsführer ist das besonders herausfordernd, weil sich dieser Rückzug meist schleichend entwickelt – fast unmerklich –, bis die Motivation im Team spürbar erodiert.

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